Manuka Honig Vergleich: UMF vs. MGO

maorika Redaktion

zuletzt aktualisiert am 18. März 2026

UMF und MGO sind zwei anerkannte Qualitätssysteme für Manuka Honig – sie messen dieselbe Grundlage, verwenden aber unterschiedliche Skalen. UMF (Unique Manuka Factor) ist ein Zertifizierungsindex des neuseeländischen Verbands UMFHA, der drei Inhaltsstoffe kombiniert. MGO ist die direkte Messung des Methylglyoxal-Gehalts in mg/kg und der in Deutschland verbreitete Standard. Beide Systeme sind wissenschaftlich anerkannt.

Dieser Artikel erklärt beide Systeme, vergleicht sie anhand objektiver Kriterien, liefert eine vollständige Umrechnungstabelle mit Quellenangaben und zeigt, welchem maorika Produkt ein gesuchter UMF-Wert entspricht.

Manuka Honig Vergleich: UMF vs. MGO

maorika Redaktion

zuletzt aktualisiert am 18. März 2026

UMF und MGO sind zwei anerkannte Qualitätssysteme für Manuka Honig – sie messen dieselbe Grundlage, verwenden aber unterschiedliche Skalen. UMF (Unique Manuka Factor) ist ein Zertifizierungsindex des neuseeländischen Verbands UMFHA, der drei Inhaltsstoffe kombiniert. MGO ist die direkte Messung des Methylglyoxal-Gehalts in mg/kg und der in Deutschland verbreitete Standard. Beide Systeme sind wissenschaftlich anerkannt.

Dieser Artikel erklärt beide Systeme, vergleicht sie anhand objektiver Kriterien, liefert eine vollständige Umrechnungstabelle mit Quellenangaben und zeigt, welchem maorika Produkt ein gesuchter UMF-Wert entspricht.

Hinweis
Manuka Honig ist ein Lebensmittel. Aussagen über gesundheitliche Wirkungen sind gemäß EU Health-Claims-Verordnung (EG Nr. 1924/2006) nur zulässig, wenn sie behördlich zugelassen sind. Dieser Artikel beschreibt ausschließlich Kennzeichnungssysteme und Produkteigenschaften.

Qualitätsindikator

Was ist MGO? – Methylglyoxal als direkter Qualitätsindikator

Methylglyoxal (MGO) ist die wichtigste bioaktive Verbindung im Manuka Honig. Sie entsteht durch die nicht-enzymatische Umwandlung von Dihydroxyaceton (DHA), das in besonders hoher Konzentration im Nektar der Südseemyrte (Leptospermum scoparium) vorkommt. MGO ist chemisch stabil und lässt sich direkt in mg/kg Honig messen. ³

Gewöhnlicher Blütenhonig enthält MGO in Mengen von 0–20 mg/kg. Echter Manuka Honig beginnt bei mindestens 100 mg/kg und kann über 1500 mg/kg erreichen. Der MGO-Gehalt ist damit das entscheidende Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen Honigsorten. ³

Die MGO-Kennzeichnung ist eine direkte, transparente Messgröße: Ein Honig, der mit MGO 550+ ausgezeichnet ist, enthält nachweislich mindestens 550 mg Methylglyoxal pro Kilogramm Honig – belegt durch ein akkreditiertes Laborzertifikat mit Chargennummer.

Zertifizierungsindex

Was ist UMF? – Der Unique Manuka Factor als Zertifizierungsindex

UMF steht für Unique Manuka Factor und ist ein eingetragenes Gütesiegel der Unique Manuka Factor Honey Association (UMFHA), einem Branchenverband mit Sitz in Neuseeland. Das UMF-System wurde entwickelt, um Manuka Honig umfassender zu bewerten als durch den MGO-Wert allein. ¹

Der UMF-Wert berücksichtigt drei Inhaltsstoffe gemeinsam:

  • Methylglyoxal (MGO): Derselbe Inhaltsstoff, der auch direkt als MGO-Wert gemessen wird. Er ist der Hauptfaktor im UMF-Index. ¹
  • Leptosperin: Ein Glykoester, der ausschließlich im Nektar von Leptospermum scoparium vorkommt. Er dient als botanischer Echtheitsbeweis – ein hoher Leptosperin-Wert belegt die neuseeländische Manuka-Herkunft zuverlässig. ²
  • DHA (Dihydroxyaceton): Der biologische Vorläufer von MGO. DHA wandelt sich bei der Lagerung des Honigs schrittweise in MGO um. Ein hoher DHA-Gehalt zeigt an, dass der MGO-Gehalt des Honigs im Laufe der Zeit noch steigen kann. ²

Eine UMF-Lizenz kann nur von Herstellern erworben werden, die Mitglied der UMFHA sind. Das System ist vor allem im angelsächsischen Raum (Australien, Großbritannien, USA) verbreitet; in Europa hat sich die direkte MGO-Kennzeichnung als Standard etabliert.

UMF vs. MGO: Der direkte Systemvergleich

Beide Systeme sind wissenschaftlich anerkannt und beschreiben denselben Honig – mit unterschiedlichem Fokus. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede:

Merkmal UMF-System MGO-System
Herausgeber UMFHA (New Zealand) Kein einzelner Verband – direkte Messung
Messgröße Index aus MGO + Leptosperin + DHA ¹ Methylglyoxal in mg/kg Honig ³
Einheit UMF-Zahl (z. B. UMF 10+) mg MGO pro kg Honig (z. B. MGO 263+)
Geprüfte Faktoren 3: MGO, Leptosperin, DHA 1: MGO-Gehalt direkt
Echtheitsprüfung Ja – Leptosperin als Echtheitsbeweis ¹ Über Pollennachweis (separat)
Verbreitung Vor allem Australien, UK, USA Deutschland, Europa, international
Lizenzpflichtig Ja – UMFHA-Mitgliedschaft erforderlich Nein – direkte Laboranalyse
Transparenz Index-Wert (indirekt) Direkter Messwert (transparent)
maorika Kennzeichnung Nein Ja – mit akkreditiertem Laborzertifikat

Fazit des Systemvergleichs: UMF ist das umfassendere Zertifizierungssystem (drei Faktoren, inkl. Echtheitsbeweis durch Leptosperin). MGO ist die direktere, transparentere Messgröße und in Europa der verbreitete Standard. Weder das eine noch das andere System ist pauschal besser – sie messen dasselbe Grundprinzip mit unterschiedlichem Fokus.

UMF in MGO umrechnen: Formel und Richtwerte

Eine mathematisch exakte Umrechnung zwischen UMF und MGO ist nicht möglich, da UMF drei Faktoren kombiniert, MGO aber nur einen misst. Die UMFHA hat jedoch Richtwerte veröffentlicht, die eine Annäherung ermöglichen. Die am häufigsten verwendete Näherungsformel lautet: ¹

MGO ≈ (UMF × 20) − 30 (Näherungsformel; Richtwert, kein exakter Umrechnungsfaktor)

Diese Formel liefert für den mittleren und hohen UMF-Bereich gute Näherungswerte. Im niedrigen Bereich (UMF 5–10) weicht sie stärker ab, da DHA und Leptosperin dort einen höheren relativen Einfluss auf den UMF-Index haben. Für praktische Kaufentscheidungen sind die folgenden Richtwerte ausreichend präzise. ¹

Umrechnungstabelle: UMF → MGO → maorika Produkt

Die folgende Tabelle zeigt die von der UMFHA publizierten Äquivalenzwerte sowie das entsprechende maorika Produkt. Die MGO-Werte sind Richtwerte – keine exakten Umrechnungen.

UMF-Wert MGO-Äquivalent ¹ ² maorika Produkt Typischer Einsatz Konzentrationsstufe
UMF 5+ ≈ MGO 83+ maorika MGO 100+ Einstieg / täglicher Konsum niedrig
UMF 10+ ≈ MGO 263+ maorika MGO 250+ Regelmäßige tägliche Einnahme mittel
UMF 12+ ≈ MGO 350+ maorika MGO 400+ Vielseitige Nutzung mittel-hoch
UMF 15+ ≈ MGO 514+ maorika MGO 550+ Hohe Konzentration, Bestseller hoch
UMF 20+ ≈ MGO 829+ maorika MGO 800+ Intensive Anwendung sehr hoch
UMF 25+ ≈ MGO 1200+ maorika MGO 1000+ Hochkonzentriert sehr hoch
UMF 30+ ≈ MGO 1400+ maorika MGO 1500+ Maximale Konzentration exklusiv

Quellen: ¹ UMFHA Published UMF–MGO Equivalence Standards. ² Brudzynski & Maldonado-Alvarez (2015). ³ Adams et al. (2009), Food Chemistry.

maorika Produkte im UMF-Vergleich: Alle Stufen mit Direktlink

maorika kennzeichnet alle Produkte nach dem MGO-System mit akkreditierten Laborzertifikaten. Die folgende Tabelle zeigt alle maorika Produkte mit ihrem jeweiligen UMF-Äquivalent und dem direkten Link zum Produkt:

Produkt UMF-Äquivalent MGO-Gehalt Direktlink
maorika MGO 100+ ≈ UMF 5+ ≈ 100 mg/kg maorika MGO 100+
maorika MGO 250+ ≈ UMF 10+ ≈ 250 mg/kg maorika MGO 250+
maorika MGO 400+ ≈ UMF 12+ ≈ 400 mg/kg maorika MGO 400+
maorika MGO 550+ ≈ UMF 15+ ≈ 550 mg/kg maorika MGO 550+
maorika MGO 800+ ≈ UMF 20+ ≈ 800 mg/kg maorika MGO 800+
maorika MGO 1000+ ≈ UMF 25+ ≈ 1000 mg/kg maorika MGO 1000+
maorika MGO 1500+ ≈ UMF 30+ ≈ 1500 mg/kg maorika MGO 1500+

Warum verwendet maorika die MGO-Kennzeichnung statt UMF?

Die Entscheidung für die MGO-Kennzeichnung ist in Deutschland und Europa eine bewusste Wahl: Sie ist für Verbraucher transparenter (direkter Messwert statt Index), nicht lizenzpflichtig und entspricht dem in Europa verbreiteten Standard für Lebensmittelkennzeichnung.

  • Direkter Messwert: MGO gibt den tatsächlichen Methylglyoxal-Gehalt in mg/kg an – ohne Umrechnung oder Index-Logik.
  • Akkreditierte Laborzertifikate: Jede maorika Charge wird durch das Quality Service International geprüft – eines der führenden Lebensmittellabore Europas. Das Zertifikat ist öffentlich, mit Chargennummer auf dem Glas.
  • Europäischer Standard: In Deutschland und dem deutschsprachigen Raum ist MGO die verbreitete Kennzeichnungsform für Manuka Honig.
  • Kein Unterschied in der Qualität: Das Weglassen der UMF-Lizenz bedeutet keinen Qualitätsverlust – die zugrundeliegenden Prüfungen (MGO, Pollennachweis, Pestizide) werden durch akkreditierte Labore durchgeführt.

Einsteiger

maorika MGO 250+ – Tägliche Einnahme (≈ UMF 10+)

Regelmäßige tägliche Einnahme, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Alle maorika Qualitätsstandards: QSI-geprüft, Chargennummer, Pollennachweis.

Jetzt kaufen

Bestseller

maorika MGO 550+ – Bestseller (≈ UMF 15+)

Hohe Konzentration, meistgekauftes Produkt bei maorika. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis im Sortiment.

Jetzt kaufen

Intensiv

maorika MGO 800+ – Intensive Anwendung (≈ UMF 20+)

Sehr hohe Konzentration für erfahrene Anwender mit gezieltem Einsatz. Vollständige Zertifizierung.

Jetzt kaufen

Fazit: UMF und MGO im Vergleich

UMF und MGO sind zwei Wege, dieselbe Honigqualität zu beschreiben. UMF prüft drei Faktoren (MGO, Leptosperin, DHA) und ist ein Zertifizierungsindex mit Echtheitsbeweis. MGO misst den Methylglyoxal-Gehalt direkt und ist in Deutschland der verbreitete Transparenzstandard.

Für den Kauf gilt: Entscheidend ist nicht das Label, sondern der Nachweis dahinter – akkreditiertes Laborzertifikat, aktuelle Chargennummer, Herkunftsnachweis aus Neuseeland. maorika erfüllt diese Kriterien für jede MGO-Stufe.

Alle maorika Manuka Honig Produkte: maorika.de/collections/manuka-honig

Quellenverzeichnis

Alle Quellen wurden zuletzt geprüft: 2025. Die Äquivalenzwerte basieren auf publizierten Richtwerten – keine der genannten Quellen enthält gesundheitsbezogene Aussagen, die über die hier beschriebenen Produkteigenschaften hinausgehen.

[1] UMFHA (Unique Manuka Factor Honey Association) (2024): UMF Grading System & MGO Equivalence Standards. umf.org.nz. https://www.umf.org.nz/umf-grading-system/

[2] Brudzynski, K. & Maldonado-Alvarez, A. (2015): Polyphenol-reactive proteins in a honey matrix: impact on hydrogen peroxide content in honey and potential therapeutic implications. Functional Foods in Health and Disease, 5(3). https://ffhdj.com/index.php/ffhd/article/view/155

[3] Adams, C. J., Boult, C. H., Deadman, B. J., Farr, J. M., Grainger, M. N. C., Manley-Harris, M. & Snow, M. J. (2008): Isolation by HPLC and characterisation of the bioactive fraction of New Zealand manuka (Leptospermum scoparium) honey. Carbohydrate Research, 343(4), 651–659. https://doi.org/10.1016/j.carres.2007.12.011

[4] Kwakman, P. H. S. & Zaat, S. A. J. (2012): Antibacterial components of honey. IUBMB Life, 64(1), 48–55. https://doi.org/10.1002/iub.578

[5] European Commission (2006): Regulation (EC) No 1924/2006 on nutrition and health claims made on foods. Official Journal of the European Union. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX:32006R1924

HÄUFIGE FRAGEN ZU UMF UND MGO