Licht – Die Schattenseite der Honiglagerung
Licht- Die Schattenseite der Honiglagerung

Ist Honig ewig haltbar?
Honig muss, wie andere Lebensmittel auch, ein gesetzlich vorgeschriebenes Mindesthaltbarkeitsdatum aufweisen. Manchem von uns mag dies ziemlich sinnfrei erscheinen, zumal wir doch wissen, dass Honig quasi ewig hält. Wir haben von archäologischen Funden erfahren, wonach Honig, der als Grabbeigabe privilegierten Verstorbenen den Weg ins Totenreich versüßen sollte, nach Jahrhunderten - wenn nicht sogar Jahrtausenden - noch genießbar war. Die ideale Lagerung von Honig scheint demnach darin zu bestehen, dass man ihn in verschlossenen Tongefäßen tief in der Erde verbuddelt.

Am besten kühl & dunkel
Tatsächlich sollte die Aufbewahrung des Honigs kühl und dunkel erfolgen. Der Kühlschrank könnte durchaus ein geeigneter Aufbewahrungsort sein, sofern sichergestellt ist, dass das Licht auch wirklich ausgeht, sobald seine Tür geschlossen wird. Was dagegen spricht, wäre die Tatsache, dass viele Honige dadurch ihre geschmeidige Streichfähigkeit einbüßen und diese für ihre Benutzer immer wieder neu erlangen müssen. Tausend Jahre würde ein Topf Honig natürlich bei keinem von uns halten. Selbst zwei Jahre braucht wohl kaum jemand, um ein Honiggefäß restlos zu leeren. Das Gemisch aus verschiedenen Zuckern, das den größten Teil des Honigs ausmacht, ist theoretisch unbegrenzt haltbar. Dies trifft jedoch nicht auf andere Honigbestandteile zu, die deutlich empfindlicher auf Hitze und Licht reagieren.

Die wertvollen Inhaltsstoffe
Das mit der Hitze haben wir ja längst begriffen, und wir vermeiden es, Honig in heißen Tee einzurühren, um die wertvollen sensiblen Enzyme nicht zu zerstören. Methylglyoxal, der antimikrobielle Stoff in Manuka-Honig ist zwar kein Enzym und daher auch nicht ganz so empfindlich, doch beispielsweise Glukoseoxidase, die im Verbund mit Wasser Wasserstoffperoxyd und Gluconsäure produziert, wodurch eine Verkeimung des Honigs verhindert und seine antibakterielle Eigenschaft unterstützt wird, reagiert sehr viel empfindlicher auf Erwärmung. Maximal 40° C, besser weniger, sollte ein Heißgetränk noch aufweisen, bevor wir Honig dazugeben. Wie gesagt, Methylglyoxal hält auch etwas höhere Temperaturen aus.

Die unterschätzte Wirkung von Licht
Doch wie sieht es nun mit der Lichtempfindlichkeit von Honigen aus, und wie kann dieser durch eine geeignete Verpackung Rechnung getragen werden? Es gibt Honig in allen möglichen Farbnuancen von fast völlig transparent bis ganz tief dunkelbraun. Dieses Farbspiel ist natürlich schön anzusehen. „Das Auge kauft mit“ meinen Imker und Honighändler. Daher möchten sie ihre Ware möglichst in klaren Glasbehältern präsentieren. Die Honigforschung konnte jedoch belegen, dass Honig unter intensivem Lichteinfluss sehr viel schneller altert und seine peroxide Eigenschaft einbüßt. Ein sehr klarer Honig kann in einem durchsichtigen Glasgefäß bereits nach 48 Stunden starker Lichteinwirkung seine Glukoseoxidase vollständig verloren haben.

Glas oder Plastik?
Bei dunkleren Honigen mit dichterer Konsistenz dauert der Zerfall entsprechend länger, zumal Licht in die Mitte der Masse nur abgeschwächt vordringen kann. Dabei ist normales Tageslicht ebenso schädlich wie UV-Strahlung. Farbige Kunststoffbehälter oder Pappbecher, die die Lichteinwirkung reduzieren, werden zwar in einigen Ländern standardmäßig genutzt, rufen jedoch bei Forschern und Verbrauchern Bedenken hervor, weil eine Belastung des Honigs durch Beschichtungs- oder Plastikausdünstungen nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

Optimal geschützt
Farbiges Glas ist daher die bessere Wahl, um Honig vor einer Schädigung durch Licht sowie Verbraucher vor toxischen Verunreinigungen zu schützen. Optimal wäre Mironglas (ganz tief violett), doch ist dabei der Kostenfaktor nicht unerheblich. Braunglas und beschichtetes Glas liefern einen relativ guten Schutz, sind aber auf jeden Fall kostengünstiger. Das Glas im dunklen Schrank aufzubewahren, wäre eine weitere einfache Schutzmaßnahme, die jeder Verbraucher selbst beachten könnte. Erzeuger und Händler sollten jedoch bereits bei Produktion und Lagerung die erforderlichen Lichtschutzmaßnahmen ergreifen. Gemeinsam können wir so die wertvollen Honigeigenschaften schützen und lange erhalten.
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
WAS IST MANUKA HONIG?
WAS IST MANUKA HONIG?
Echter Manuka Honig wird von Honigbienen aus dem Blütennektar der Manuka Pflanze hergestellt. Die Erzeugung kann nur in den wenigen Wochen in denen die Pflanze blüht geschehen, weshalb Manuka Honig sehr kostbar ist. Die Bienenstöcke müssen zum passenden Zeitpunkt und an der richtigen Stelle platziert werden, damit die Bienen fleißig Manuka Honig produzieren können.
Wie bei jedem anderen Naturprodukt haben auch beim Manuka Honig die Umweltgegebenheiten einen großen Einfluss auf die produzierte Menge. So können beispielsweise Wind und Regen dazu beitragen, dass die Blüten verwehen oder die Bienen sich nicht außerhalb des Bienenstocks bewegen können.Unsere erfahrenen Imker vor Ort arbeiten hier durchgehend höchst konzentriert, um den wertvollen maorika Manuka Honig zu gewinnen.
Durch die gegebenen Umstände wird unseren Honig jedes Jahr individuell und zu einem besonders wertvollen Produkt.Zwar wurden auch gängige Honigsorten schon immer als gesundes und wertvolles Naturprodukt gesehen, welchen auch eine gewisse Heilwirkung zugeschrieben wurde - der Effekt von Manuka Honig ist jedoch bisher unübertroffen. Kein anderer Honig ist so wertvoll und vielseitig einsetzbar wie Manuka Honig aus Neuseeland, der dadurch weltweit geschätzt und anerkannt ist.
WAS IST MGO?
WAS IST MGO?
MGO steht für den im Manuka Honig enthaltene Inhaltsstoff Methylglyoxal (MGO), welcher unseren Honig so besonders macht. Es ist auch genau dieser MGO Wert, der Manuka Honig von üblichen Honigsorten unterscheidet. Methylglyoxal ist ein Zuckerabbauprodukt, welches aus Dihydroxyaceton (DHA) gebildet wird. Im Blütennektar ist zunächst noch kein Manuka MGO auffindbar, aber dafür viel DHA.
Wenn die Biene den Nektar dann in der Wabe des Bienenstocks verschließt, findet ein Zusammenspiel von DHA mit verschiedenen Proteinen und Aminosäuren statt. Durch die Dehydration entsteht nach einer gewissen Zeit aus dem DHA das Honig MGO.2 Man geht davon aus, dass dieser Umwandlungsprozess unter anderem von den Außentemperaturen abhängig ist, welche die Dehydration beeinflusst.
Was heißt MGO bei Manuka Honig letztlich? Methylglyoxal kommt in Manuka Honig hundertfach stärker vor als in herkömmlichen Blütenhonigen und verleiht ihm so seine Einzigartigkeit.
WIE WIRKT MANUKA HONIG?
WIE WIRKT MANUKA HONIG?
Dem original Manuka Honig aus Neuseeland wird eine sehr vielfältige Wirkungsweise zugeschrieben, die einerseits durch das generell im Honig enthaltene Wasserstoffperoxid erzielt wird, die aber vor allem dem speziell im Manuka Honig nachgewiesenen Methylglyoxal (MGO) zugeschrieben werden kann.
Da Manuka Honig jedoch unter das Lebensmittelgesetz fällt, dürfen wir aus rechtlichen Gründen eine ausführliche Erläuterung der Manuka Wirkung und auch der MGO-Wirkung hier leider nicht aufzeigen.*
Fest steht jedoch: Je höher der MGO-Gehalt, desto kraft- und wertvoller ist der Manuka Honig. Die Möglichkeiten der Manuka Honig Anwendung sind sehr vielseitig. Für die äußerliche Anwendung reichen schon geringere MGO-Dosierungen, da der Honig hierbei direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird. Für eine innere Anwendung sollte ein Manuka Honig mit einem höheren MGO-Wert eingenommen werden.
KANN MAN DIE ZERTIFIKATE EINSEHEN?
KANN MAN DIE ZERTIFIKATE EINSEHEN?
Jede Charge unserer maorika Manuka Honige muss unseren strengen Qualitätskontrollen standhalten. Dafür wird der Honig erst in Neuseeland und dann erneut von uns beim akkreditieren Labor in Bremen geprüft.
Sie gelangen hier durch die Chargennummer auf das Laborergebnis.
https://maorika.de/pages/zertifikate
WELCHEN MGO SOLL ICH NEHMEN?
WELCHEN MGO SOLL ICH NEHMEN?
Je höher der MGO-Gehalt desto höher die Aktivität im Honig. In der Regel wird empfohlen für innere Anwendung einen hohen MGO-Gehalt zu nehmen (MGO 400, 550, 800, 1000) und für äußere Anwendung einen niedrigeren (MGO 100, 250).











